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Impressum
Die Eskimorolle Die Eskimorolle (Taschenbuch)

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Die Eskimorolle oder Der Mann mit den Samtohren
(früher: “Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”)

Schöffling & Co 2004
ISBN 3-89561-275-8
D: € 19,90
A: € 20,50
CH: SFR 36,00

Die Liebes- und Lebensgeschichten Margit Schreiners werden von besonderen Menschen bevölkert: Da sind der schwermütige Onkel Hans und der herrische Onkel Franz, Wicki und die Matrosen, der Vater mit den Samtohren. Nichts ist ihrem subversiv kindlichen Blick fremd – nicht Weihnachten mit Ananasbowle, nicht die großen, aber noch leeren Bikinikörbchen. Sie erzählt von ihrer ersten Beichte, von der kommunistischen Weihnacht in der WG, davon, wie sie einmal bei einer Klosterführung in Italien ein amerikanischer Mönch bei der Hand nahm und wie kompliziert der erste Schwangerschaftstest verlief. Sie beschreibt das Außergewöhnliche im Alltäglichen. Nichts Menschliches und nichts Unmenschliches ist ihr fremd. Mit poetischer Kraft und sprachlicher Brillanz folgt Margit Schreiner den Spuren ihrer Erinnerung und ihrer Sehnsucht nach dem Vater mit den Samtohren, die für immer uneinholbar ist. Diese leichtfüßigen und berückenden Geschichten eines Lebens zeigen, dass die Erinnerung die einzige Möglichkeit ist, die Vergangenheit zu ändern.

Rezensionen

„Die Kraft der Schriftstellerin Margit Schreiner liegt in ihrer Präzision, in der Fähigkeit, scheinbar belanglose Alltagserfahrungen auf den Leib zu rücken... Der kühle, erstaunte Blick, den die Autorin auf die Wirklichkeit wirft, macht ihr Buch lesenswert.“
Der Spiegel

„Margit Schreiner erzählt schnörkellos und temporeich, ohne den Stoff auf dramatische Effekte hin zu arrangieren. Mit wenigen Strichen reißt sie Menschen und Dinge aus der „Wattewelt“ unserer Alltagswahrnehmung und gibt ihnen ihre harten Konturen zurück...Margit Schreiners Erzählungen nehmen die Bewegung des Lebens auf. Das Glück verflüchtigt sich, die Bitterkeit wird zum Bodensatz – und dazwischen bleibt reichlich Raum, ins Blaue hinein zu träumen.“
NZZ

„Direktheit ist eine der Haupttugenden Schreiners. Sie erscheint in verschiedenen Formen, etwa als kindliche Naivität, die die Nacktheit des Kaisers vor Augen führt, als jugendliche Frechheit, wenn genau auf das, was alle verbergen wollen, der Finger gelegt wird, als entschiedene Aggressivität, wenn dieser oder jener Figur, die in der Wirklichkeit zweifellos ihre Entsprechung hat, die Kleider vom Leib gerissen werden.“
Falter

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